Wie in allen Branchen gibt es auch bei der Finanzdienstleistung „schwarze Schafe“ unter den Beratern. Damit bringen einige Wenige eine ganze Branche in Verruf. Entsprechend haben es seriöse Berater manchmal schwer, gegen diesen negativen Ruf anzuarbeiten. Verschärfte gesetzliche Bestimmungen unterstützen Berater und Vermittler, die ihre Aufgabe sehr ernst nehmen und deren Ziel es ist, Kunden das zu vermitteln, was dieser wünscht und braucht. Mit innovativen Finanzanalysen werden Kunden transparent und kompetent beraten. Der Weg zum Vertragsabschluss lässt sich in den folgenden Punkten beschreiben:
Privatkunden selbst nehmen in der Regel eher selten eine systematische Finanzplanung vor, sondern entscheiden zumeist ad hoc, also ohne wirksames Gesamtkonzept. Ein guter Berater kann sich hier mittels einer Finanzanalyse einbringen und mit seinen Fachkenntnissen seine Kompetenz beweisen. Dafür ist es zunächst einmal erforderlich, sich einen Überblick über die Situation des Kunden zu verschaffen. Das ist nicht einfach, sind doch neben vielen Daten, die man vom Kunden braucht, auch eine große Menge an rechtlichen Vorschriften (wie z.B. Steuergesetzgebung, Sozialversicherungs-Sätze usw.) zu beachten. Um diese komplexen Informationen zu verarbeiten ist eine Finanzanalyse-Software unerlässlich. Hinzu kommt jedoch, dass die Kunden heutzutage anspruchsvoller, preissensibler und auch besser informiert sind. Aufgrund der Vermittlerrichtlinie müssen Berater zudem auch die Richtigkeit ihrer Beratung nachweisen.
Dazu ist zunächst eine genaue Bedarfsermittlung notwendig, sprich: Es sollten möglichst viele Aspekte der individuellen finanziellen und privaten Situation des Kunden abgefragt werden. Allerdings wird ein endlos langer Fragenkatalog beim Kunden zu Unmut führen. Hier gilt es den richtigen Mittelweg zu finden. Wichtig sind vor allem Daten zu Ausgaben und Vermögen, vorhandenen Kapitalanlagen und Versicherungen, aber auch Ziele und Wünsche des Kunden.
Anhand der Daten erstellt eine Analysesoftware nun eine Auswertung, die
Deckungslücken und Risiken aufzeigt. Diese sollte auch für Laien verständlich
gestaltet sein, denn dann kann der Kunde selbst bestehende oder zu erwartende
Probleme erkennen. Dabei werden Versorgungslücken dann auch nicht „über den
Daumen gepeilt“, sondern als umfassende und detaillierte Übersicht aller
Bereiche mit konkreten Zahlen benannt. Erhält der Kunde diese Auswertung in die
Hand, kann er auch später immer wieder die Gründe für seine Entscheidung
nachvollziehen, wodurch sich die Stornogefahr reduziert. Zudem kann der
Vermittler mittels der Auswertung auch den Bedarf des Kunden nachweisen, was zu
einer Haftungsminderung führt.
Anhand der ermittelten Deckungslücken kann
der Finanzdienstleister dann gemeinsam mit dem Kunden eine Finanzplanung für die
Zukunft vornehmen und passende Lösungskonzepte entwickeln. Anhand einer Finanzanalyse-Software hat
der Berater den aktuellen Marktüberblick und kann wieder seine Kompetenz unter
Beweis stellen.
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